Am Freitagabend, dem 18. Juli, erhielt der japanische Pianist Hayato Sumino in der Lübecker Musik- und Kongresshalle den diesjährigen Leonard-Bernstein-Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Der 29-Jährige, auf digitalen Plattformen unter dem Namen Cateen bekannt, überzeugte mit einer eindrucksvollen Interpretation von Sergej Rachmaninows 2. Klavierkonzert. Seine Fähigkeit, klassisches Repertoire mit eigenen Arrangements und Anklängen an Jazz und Pop zu verbinden, macht ihn zu einer prägenden Stimme einer neuen Musiker*innengeneration.
©John GarveÜber 1,4 Millionen Menschen folgen seinem YouTube-Kanal „Cateen“, auf dem er klassische Werke, Eigenkompositionen und Jazz-Improvisationen teilt. Diese Mischung aus technischer Präzision, genreübergreifender Neugier und digitaler Reichweite überzeugte die Jury, die den mit 10.000 Euro dotierten Leonard-Bernstein-Award seit 2002 vergibt. Zu den früheren Preisträger*innen zählen Größen wie Lang Lang, Martin Grubinger, Alisa Weilerstein und zuletzt Anastasia Kobekina, was den Preis zu einem verlässlichen Wegweiser für internationale Nachwuchstalente macht
Das Schleswig-Holstein Festival Orchestra stand unter der Leitung von Holly Choe. Nach der Preisverleihung rundete Robert Schumanns „Rheinische“ Sinfonie den Konzertabend ab.
©Julia PetersenDer Leonard-Bernstein-Award 2025 unterstreicht damit einmal mehr die Bedeutung junger, genreübergreifend denkender Künstler*innen für das Musikland Schleswig-Holstein.
Gerade die Förderung junger Künstler*innen kann Türen öffnen. Ich bin sicher, dass Sumino weiterhin international begeistern wird!